Wolmirstedt
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Museum Wolmirstedt

Das jüdische Sachsen-Anhalt in Wolmirstedt

Am Montag dem 16. Mai 2022 um 17:00 Uhr findet im Museum Wolmirstedt die landesweite Vortragsreihe: Das jüdische Sachsen-Anhalt – in Wolmirstedt, statt. Wolmirstedts jüdische Gemeinde bildete sich ab 1810 mit einem regen Zuzug u.a. aus Wörlitz, Amsterdam, Berlin, Breslau. Der Friedhof entstand 1815, die Synagoge in der Ganggasse wurde 1842 eingeweiht. 1845 erreichte die Gemeinde ihren Höchststand mit rund einhundert Personen. Aus Mangel an Mitgliedern löste sie sich 1920 auf; die Synagoge wurde der Stadt übergeben und existiert in Privatbesitz als Wohnhaus bis heute. Im heutigen Sachsen-Anhalt gab es vor über tausend Jahren die erste jüdische Gemeinde. Die jüdischen Traditionen prägen unsere Städte in Sachsen-Anhalt mit, nicht nur in Dessau, Halle und Magdeburg. Wieso war das heutige Sachsen-Anhalt so bedeutsam für die jüdische Seite unserer Geschichte in Deutschland und sogar weltweit? Kommen Sie mit auf den Rundgang zu den Spuren jüdischer Traditionen zwischen Zeitz und Salzwedel.

An den Vortrag von Dr. Anton Hieke schließt sich das Gespräch mit Anette Pilz, Leiterin des Museums Wolmirstedt an. Der Eintritt ist frei.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Museum Wolmirstedt und des Leopold Zunz e.V. Nähere Informationen erhalten Sie unter: 039201/21363

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