Briefwahlunterlagen werden nur noch direkt im Rathaus ausgegeben
Am Sonntag, 7. September 2025, findet in Wolmirstedt die Bürgermeisterwahl statt. Da derzeit verlängerte Postlaufzeiten herrschen, kann der rechtzeitige Zugang von Briefwahlunterlagen nicht mehr gewährleistet werden. Daher hat das Stadtwahlamt entschieden, dass ab Montag, 1. September, keine Briefwahlunterlagen mehr postalisch verschickt werden, sondern nur noch im Rathaus ausgehändigt werden. Wählerinnen und Wähler können dort auch direkt vor Ort wählen.
Diejenigen, die keine Wahlbenachrichtigung oder keine angeforderten Briefwahlunterlagen erhalten haben, können am Freitag, 5. September, noch bis 18 Uhr Unterlagen direkt im Rathaus beantragen. Für nicht erhaltene Briefwahlunterlagen muss eine eidesstattliche Erklärung abgegeben werden. Außerdem können Wahlberechtigte am Samstag, 6. September, bis 12 Uhr einen Wahlschein beantragen, wenn sie glaubhaft versichern, dass ihnen der beantragte Wahlschein nicht zugegangen ist.
Am Wahltag selbst können Wahlberechtigte, die nicht im Wählerverzeichnis eingetragen sind, auf Antrag noch einen Wahlschein bis 15 Uhr erhalten, wenn sie nachweisen, dass sie ohne eigenes Verschulden die Antragsfrist für die Berichtigung des Wählerverzeichnisses versäumt haben oder wenn ihr Recht auf Teilnahme an der Wahl erst nach Ablauf der Antragsfrist entstanden ist, beispielsweise durch plötzlichen Krankheitsfall.
Am Wahltag, 7. September 2025, sind die Wahllokale von 8 bis 18 Uhr geöffnet. In der Stadt Wolmirstedt und den Ortsteilen werden 10 Wahllokale eingerichtet sein, hinzu kommen zwei Briefwahllokale. Für die Bürgermeisterwahl werden 92 ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer in den Wahllokalen eingesetzt und fünf Mitarbeiter im Organisationsbüro.