Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Glindenberg schreitet voran
Im Wolmirstedter Ortsteil Glindenberg wird derzeit ein neues Feuerwehrgerätehaus gebaut. Während im September 2025 der Startschuss mit dem symbolischen Spatenstich fiel, ist der Bau des Gebäudes nun bereits vorangeschritten. Derzeit wird am Rohbau gearbeitet.
Ein weiterer Meilenstein wurde am 30. April mit der feierlichen Grundsteinlegung für das neue Feuerwehrgerätehaus gesetzt. Dazu begrüßte Wolmirstedts Bürgermeister Mike Steffens nicht nur Glindenbergs Ortswehrleiter Andy Opitz und Wolmirstedts Stadtwehrleiter Michael Langrock, sondern auch zahlreiche Feuerwehr-Kameradinnen und -Kameraden aus Glindenberg. Außerdem folgten Glindenbergs Ortsbürgermeisterin Gerhild Schmidt, der Kreisbrandmeister des Landkreises Börde, Johannes Erben, Stadt- und Ortschaftsräte sowie Planer, Architekten und Baufirmen der Einladung zur Grundsteinlegung.
„Die Feuerwehr ist seit jeher ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Gemeinwesens. Ihre Mitglieder stehen rund um die Uhr bereit, um in Notlagen zu helfen – ehrenamtlich, immer mit großem Engagement, Mut und Verantwortungsbewusstsein. Dieses neue Gebäude ist Ausdruck unserer Wertschätzung für diese wichtige Aufgabe und zugleich ein Bekenntnis zur Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger“, erklärte Mike Steffens bei der Veranstaltung.
Gemeinsam mit Vertretern der Glindenberger Feuerwehr versenkte er eine Zeitkapsel, die unter anderem Grußworte des Bürgermeisters an die Finderinnen und Finder in der Zukunft enthält sowie eine Zeitung des heutigen Tages und Baupläne des Feuerwehrgerätehauses.
Das neue Feuerwehrgerätehaus soll Mitte 2027 fertiggestellt werden. Der Neubau wird auf dem Areal des bereits bestehenden Gerätehauses errichtet, so dass der aktuelle Standort in Glindenberg weiterhin genutzt wird. Das alte Gebäude bleibt während der gesamten Bauphase in Betrieb und wird erst dann abgerissen, wenn das neue Haus eröffnet wurde.
Es soll 23 aktiven Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Glindenberg sowie 21 Kindern und Jugendlichen in den Nachwuchsabteilungen eine moderne und funktionale Stätte bieten. Der Neubau sieht einen kompakten und massiven Baukörper mit optimaler Funktionalität vor.
Alle Bedarfsanforderungen für die Nutzung als Ortsfeuerwehr werden im Erdgeschoss, unter Beachtung der denkmalrechtlichen Anforderungen zur Einfügung in das Ortsbild, umgesetzt. Der Haupteingang wird sowohl der Einsatz-Eingang sowie der öffentliche Zugang sein. Im Inneren entstehen rechter Hand die Umkleide- und Sanitärräume und linksseitig der Sozialbereich mit Schulungsraum und Teeküche.
An der westlichen Gebäudelängsseite befinden sich die Zu- und Ausfahrten für vier Löschfahrzeuge sowie den Mannschaftstransportwagen. Zudem wird es ein weiteres Tor auf der Ostseite zum Übungshof geben. Somit sind drei Stellplätze einseitig erschlossen und ein weiterer Stellplatz für Durchfahrten geplant. Die Beheizung erfolgt über eine Wärmepumpen- Hybridheizung. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach unterstützt die Stromversorgung und sorgt für geringere Bewirtschaftungskosten in der Zukunft.
Die Baukosten belaufen sich auf rund 1,83 Millionen Euro. Stadt- sowie Ortschaftsräte hatten im Einvernehmen mit der Ortswehrleitung dem Vorschlag der Wolmirstedter Stadtverwaltung, einen Neubau zu realisieren, zugestimmt. Dieser wurde nötig, da das Bestandsgebäude aus gebäude- und sicherheitstechnischer Sicht nicht mehr den geltenden Normen entspricht.
















